„Art
in Beaufort“ festigte sich innerhalb der letzten Jahre zu einem Kunstereignis
das den Namen der Gemeinde Befort über die Grenzen hinaus zu einem Begriff werden
liess, und dies nicht nur in renommierten Künstlerkreisen, sondern auch bei
vielen in- und ausländischen Kunstkennern, und... einem breiten Publikum, das
einfach einmal erleben will, wie sich ein gesamtes Dorf innerhalb einer Woche
in eine Kunstgalerie verwandelt.
In diesem Jahr wird die Kunstwoche um eine Attraktion reicher: Luxemburgs erstes internationales Kultursymposium, das im Rahmen des Regierungsprojektes „Mission d’Impulsion 2000-2001“ organisiert wird und unter der Schirmherrschaft von Grossherzog Jean steht, findet in Befort statt.
Veranstalter ist die Gemeinde Befort, artistische Leiterin des Symposiums ist die international renommierte Luxemburger Künstlerin Florence Hoffmann, die Koordination liegt bei Georges Rischette.
In den fünfziger Jahren entstanden die ersten Skulptursymposien. Dem Namen Symposium entsprechend, suchen die Künstler ausserhalb ihrer Ateliers die gesellige Nähe zum Menschen und zur Natur um ihre Werke zu schaffen.
Das
Thema des diesjährigen Beforter Symposium ist „Solidarität und Jugend“. Das
Material zur Gestaltung der Kunstwerke ist Holz. Jedem Künstler stehen Fichtenstämme
mit einem Durchmesser von 60 – 80cm und einer Höhe von 2,50 bis zu 3.20m zur
Verfügung. Bis zu 10% Fremdmaterial, wie Steine, Spiegel, Glas, Aluminium usw...
darf eingearbeitet werden.
Weltweit folgten international renommierte Künstler dem Aufruf der Beforter Gemeinde zur Teilnahme an diesem einmaligen Kunstprojekt.
Insgesamt gingen 38 Anträge ein, aus Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Deutschland, England, Estland, Frankreich, Italien, Kanada, Kroatien, Luxemburg, Mexiko, Portugal, Schweiz und den USA.
Lucien Wercollier, Bildhauer; Robert Grégoire, Ehrendirektor der Kommission der EU; Jean Aulner, Galerist; Jean-Pierre Adam, Künstler und Bildhauer; Alain Schmitz, Centre d’Art Contemporain du Luxembourg belge; Martina Malburg, Kunsthistorikerin; Danièle Kohn-Stoffels, Kulturministerium; Henri Reitz, Künstler und Galerist; hatten die schwierige Aufgabe aus dem illustren Angebot die Projekte zu bestimmen, deren Verwirklichung das Publikum während der Beforter Kunstwoche Schritt für Schritt miterleben kann.
Bei der Auswahl der Projekte kamen dem Thema entsprechende aussagekräftige moderne Werke, ohne Kompromisse zur Gefälligkeit hin, zum Zuge. Die Kunstwerke verbleiben nach der Fertigstellung im Besitz der Gemeinde Befort die damit ganz sicher ihr zukunftsträchtiges, kulturell wertvolles und touristisch attraktives Potential festigen kann.
In
Anwesenheit der Gemeindeverantwortlichen wurden gelegentlich einer Pressekonferenz
die ausgewählten Projekte vorgestellt und von Florence Hoffmann kurz kommentiert.
Das Beforter Kultursymposium ist als Biennale geplant. Material und Thema werden jedes Mal neu definiert.
Die Beforter Eispiste, wird in der Woche vom 21.bis zum 30. Juli zur « Cité de Sculpture », dem Treffpunkt von 12 renommierten Künstlern und allen interessierten Besuchern die das Entstehen und Wachsen eines Kunstwerkes live erleben wollen.